Mehr als ein Garten

Eigentlich kann ich es noch gar nicht richtig glauben, aber wir haben Ende Dezember ganz offiziell ein Haus mit einem Grundstück von sage und schreibe 8.000 qm erstanden. Damit wird für mich ein Lebenstraum wahr – Platz für Garten und Natur und das direkt am Haus.

Rund ums Haus

Natürlich kann man hier nicht mehr nur von einem Garten sprechen. Rund ums Haus gibt es eine große Rasenfläche. Nach Süd-Westen ist das Grundstück mit riesigen Rhododendren eingefasst, die laut Vorbesitzer im Frühling mit einem wunderbaren Blütenmeer begeistern sollen, das vom Wohnzimmer aus zu sehen ist.

Dunkelgrüne Rhododendron-Hecke im Sonnenschein

Die Rhododendron-Hecke im Süd-Westen des Grundstücks

Frisch gemähte Rasenfläche. Rechsts steht eine Eiche. Links im Hintergrund ein paar Schuppen.

Die nord-östliche Seite des ersten Grundstücks.

Das Grunstück mit einer dünnen Schneedecke.

Auch Schnee hatten wir schon auf dem Grundstück.

Hinter dem Haus

Nach Nord-Osten erstreckt sich dann der größte Teil des Grundstücks – Teil zwei und drei quasi.

Ein winterlicher See. Links umgestürzte Nadelbäume. Im Hintergrund weitere Lauub- und Nadelbäme.

Der zweite und dritte Teil des Grundstücks – der See und dahinter das Waldstück.

Der See (Teil zwei)

Nachdem man den Zaun durchquert hat steht man vor einem See. Links davon steht ein in Schräglage geratener Walnussbaum und rechts eine mir bisher noch nicht näher bekannte Magnolie. Auch der Nachbar soll wohl unterschiedlichste Magnolien besitzen – wie aufregend.

Ursprünglich stand hinten rechts eine Trauerweide, die aber den letzten großen Sturm hier im Norden nicht überlebt hat (auf den Sommerbildern steht sie noch). Genauso wie drei große Nadelbäume des Nachbarn auf linker Seite, die heute quer auf dem Grundstück liegen. Weil der Boden einfach zu nass ist können diese aktuell noch nicht entfernt werden.

Ein sommerlicher See mit Seerosen. Dahinter zahlreiche Bäume.

Blick auf die linke Seite des Sees mit den noch stehenden Nadelbäumen in der Mitte des Bildes.

Ein sommerlicher See mit Seerosen und links dichtem Schilf. Hinten in der Mitte steht ein Entenhaus auf dem See.

Der See vom Haus aus betrachtet – hier mit noch stehender Trauerweide.

Winterlicher See mit eingefallenem Schilf. Im Hintergrund liegen drei Tannen quer über dem See.

Der See im Winter mit den umgestürzten Nadelbäumen des Nachbarn.

Auf dem See gibt es ein Entenhäuschen – Enten habe ich aber noch nicht gesichtet ;-)
Dafür aber den vom Vorbesitzer für den Winter angekündigten Eisvogel. Aufgefallen ist er mir aber nur, weil er sich lautstark bemerkbar gemacht hat. Ich wurde neugierig und da saß er im hohen Gras am See und flatterte rüber zum Entenhäuschen. Da der Eisvogel sehr scheu ist, konnte ich ihn nur aus dem Haus fotografieren – daher die schlechte Qualität der Bilder.

Ein Vogel mit braunem Bauch und bläulichem Kopf sowe einem längeren spitzen Schnabel, der auf einem Schilfhalm sitzt.

Der Eisvogel im Schilf am See.

Ein Entenhaus auf einem See. Auf linker Seite sitzt auf dem Dach ein Vogel mit dem Rücken zum Bild. Das schillernd blau-türkise Gefieder ist sehr auffällig. Der Kopf ist in Richtung der Kamera gedreht, wodurch man den bräunlichen Bauch sieht und den spitzen Schnabel.

Der Eisvogel auf dem Entenhäuschen.

Der Wald mit Lichtung (Teil drei)

Hinter dem See liegt der dritte Teil des Grundstücks. Ein mit diversen Bäumen bestücktes Waldstück das links von einer Lichtung begleitet wird.

Hellgrüne Gräser zieren den Boden des Waldstücks auf dem zahlreiche Baumstämme von Nadel- und Laubbäumen zu sehen sind.

Das Waldstück im Sommer.

Zwei große Nadelbäume von denen der vordere ziemlich gerupft aussieht und nur noch oben wirklich gesund aussehende Nadeln hat.

Der Beginn des Waldstücks – der vordere Nadelbaum ist auch schon einem Sturm zum Opfer gefallen.

Vorne ist der boden noch recht kahl und erdig. Dahinter folgt eine hellgrüne Rasenfläche die von der Sonne angeschienen wird.

Der Blick vom Wald auf die Lichtung.

Eine hellgrüne Rasenfläche gefolgt von dichten Laubbaumen, die fast bis auf den Boden reichen.

Die rechte Ecke am ganz hinteren Ende des Grundstücksa mit Blick auf den Wald.

Eine große rechteckige Rasenfläche die links und rechts von Bäumen und Sträuchern eingefasst ist.

Die Lichtung, die parallel zum Wald verläuft.

Im Wäldchen habe ich noch im November „Bluebells“ an den Fuß eines Baumes gepflanzt. Die Zwiebeln habe ich aus England mitgebracht. In Deutschland sind „Bluebells“ wohl unter dem Namen „Atlantisches Hasenglöckchen“ (s. Wikipedia 2017-01-03) bekannt. In England breiten sich im Frühling tausende dieser blau-lila Blüten aus und bilden wunderschöne Teppiche unter den Bäumen – vergleichbar mit den weißen Bärlauchwäldern, die es bei uns manchmal gibt. Ich hoffe über die Jahre ein ähnliches Ergebnis erzielen zu können.

Ein laubbedeckter Waldboden mit ein paar Baumstämmen. Am Baum vorne im Bild sieht man kreisförmig aufgewühlte Erde neben der Blumenzwiebelpackungen liegen.

Das Waldstück nach dem Einpflanzen der Bluebells aus England.

Auf der Lichtung am linken Rand des Waldes hat der Vorbesitzer einen Zwei-Kammer-Kompost angelegt, den ich dankend nutzen werde.

Ein kleines Waldstück in das ein großer aus Botonmauern gebauter Zwei-Kammern-Kompost eingelasen wurde. Nach vorne hin sind die Kosten nur mit verstellbaren Brättern begrenzt.

Den Kompost hat einer der Vorbesitzer angelegt und ich werde ihn dankend nutzen. Sogar Strom wurde bis hier raus verlegt – echt klasse!

Was die Zukunft wohl bringt?

Jetzt renovieren wir erst einmal das Haus, aber ich bin schon ganz kribbelig, was dieses wirklich riesige Grundstück wohl für uns bereit hält. Einen Aufsitzrasenmäher haben wir glücklicherweise vom Vorbesitzer übernommen ;-)

Mein kleines Gartengrundstück muss ich dann im Frühling abgeben. Aber ich hoffe einen ebenso leidenschaftlichen Gärtner als Nachfolger zu finden. Und künftig kann ich dann den Garten direkt am Haus genießen statt immer alles einpacken zu müssen, um zum Garten zu fahren (Luxusprobleme – ich weiß…).

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