Pfirsiche aus dem eigenen Garten

Wenn mir jemand vor 2 Jahren gesagt hätte, dass ich mal Pfirsiche vom eigenen Baum ernten würde, hätte ich wohl müde, aber hoffnungsvoll gelächelt.

Doch in diesem trockenen, „endless Summer“ im neuen Garten ist der Traum wahr geworden. Jeden Tag gibts jetzt mindestens einen Pfirsich frisch vom Baum. Nacheinander werden sie fühlbar weicher und wenn sie sich leicht vom Baum lösen lassen sind sie am saftigsten. Wenn ich beschreiben soll, wie lecker die Pfirsiche so frisch auf der Gartenliege schmecken – mir fehlen die Worte.

Deshalb möchte ich mit diesem Beitrag an der Gartenparty von http://www.gartenwonne.com zum Thema „Gartenglück“ teilnehmen :-)

Über 25 kg Zwetschgen an nur einem Baum

Schön, dass ihr mir zu der Fortsetzung meines Blogs gefolgt seid (www.gartengemuese.wordpress.com). Um den ersten richtigen Post dieser Fortsetzung zu feiern, starte ich mit einem Thema, das mich die letzten vier Wochen beschäftigt hat.

Zwetschgenbaum 1 und 2 im Frühling

Wie ihr vielleicht wisst habe ich im März meinen Garten übernommen, auf dem bereits zwei Zwetschgenbäume standen (10 Jahre alt). Beide hatten im Frühling eine wunderschöne Blütezeit mit zahlreichen Hummeln und Bienen.

Doch im Sommer stellte sich schon zeitig heraus, dass nur einer der Bäume richtig tragen würde. Der eine (Baum 1) steht sehr nah an zahlreichen Weiden hinterm Zaun, die ihm vermutlich den Saft rauben (so meine Theorie).

Erntezeit der Zwetschgen

Doch so sehr ich den armen Baum auch bemitleide – wenn er auch noch getragen hätte, hätte ich einen Zwetschgenhandel auf machen können. Denn nur Baum 2 hat uns mindestens 25 kg Ernte beschert. Freunde haben, beim leider verregneten Pflaumenfest, ebenfalls ihre Eimer gefüllt. Es ist unfassbar.

Es ist genug für alle da

Zudem ist ein Großteil der Zwetschgen vom Baum gefallen und auf dem Kompost gelandet. Insgesamt drei Admiräle (Schmetterlinge) und lustigerweise auch ein Kaninchen haben sich daran erfreut. Leider sind die Bilder der Hornisse, die es sich ebenfalls auf dem Kompost gemütlich gemacht hat, nicht mehr auffindbar. Aber ich kann euch sagen: Wenn eine Hornisse ihre Zwetschgen gegen einen Admiral (Schmetterling) verteidigt, dann kann einem der Schmetterling ganz schön leid tun. Er hat dann zum Glück aufgegeben, bevor es zu ernst wurde. Ich konnte gar nicht hinschauen.

Backen und Einkochen der Zwetschgen

Da wir nicht alle Zwetschgen frisch essen konnten, habe ich in drei Portionen Pflaumenmus eingekocht, Kuchen und Muffins beim Pflaumenfest serviert, zweimal Streuselkuchen gebacken und heute ein letztes mal Cupcakes daraus gemacht. Im nächsten Jahr bin ich dann noch ein bisschen besser vorbereitet.