Der Gummistiefel-Streifzug

Wenn ein mooriger und sowieso schon feuchter Garten auf einen noch nasseren Winter trifft, der sich leider nur bedingt mit Schnee und Frost schmuecken moechte, dann habe ich von nun an wohl ein jaehrliches Problem.

Vorsorglich hatte ich bei meinem letzten Gartenbesuch die Gummistiefel angezogen – eine gute Entscheidung.

Im Beet mit den Blumenzwiebeln stand das Waser in den kleinen Graeben, welche die Blumenzwiebeln hoffentlich vor dem Verfaulen retten werden.

Blumenzwiebelbeet mit hohem Wasser in kleinen Graeben.

Doch auch vor dem Garten sammelte sich eine grosse Menge Wasser in einem Graben. Schon beeindruckend, wie viel da zusammenkommt.

 

Neben der stehenden Feuchtigkeit hat sich zudem die Wuehlmaus (die ich schon persoenlich kennenlernen durfte) ein leckeres Mahl aus Blumenzwiebeln bereitet. Doch damit ist jetzt hoffentlich bald Schluss.

Denn auch der Maulwurf hat sich in meinem Garten nicht gerade beliebt gemacht mit seinen ueberdimensionalen Haufen quer ueber den Rasen (und natuerlich nicht da, wo ich sowieso umgraben moechte – keine Hilfe dieser Maulwurf…).

Bereits glatt gezogene Maulwurfhuegel, die sich zu grossen Erdeflecken auf dem Rasen verteilen.Maulwurfshuegel am Wegesrand im Garten
Also habe ich gehandelt und zwei kleine Geraete gekauft, die einen Ton in die Erde abgeben und den sowohl Wuehlmaeuse, als auch Maulwuerfe angeblich nicht moegen sollen. Verletzen moechte ich die Tiere natuerlich auch nicht.
Das Ganze ist solarbetrieben, was wiederum gut in meinen stromlosen Garten passt.

 

Ich bin schon gespannt, ob diese Methode erfolgreich ist.
Habt ihr schon einmal Erfahrungen mit solchen Geraeten sammeln koennen?

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5 Gedanken zu “Der Gummistiefel-Streifzug

  1. Da kannst Du ja bald das Gummiboot herausholen ;-)
    In diesem Winter hatten wir extrem viel Niederschläge, vielleicht buddelst Du etwas Sand mit ein?
    Diesen Wühlmausschreck hatten wir auch vor vielen Jahren…nützt gar nichts. Wir stecken ihr jetzt immer ein paar Beifußzweige (Artemisia vulgaris) ins aufgebuddelte Loch…das Kraut sieht auch hübsch im Garten aus
    Liebe Grüße
    Sabine

    Gefällt 1 Person

  2. Oh du Arme, die Erde kann die Feuchtigkeit gar nicht aufnehmen vielleicht musst du in der einen Ecke einen Teich anlegen und die Gräben dorthin leiten.
    Ich kann mich nur meiner Vorrednerin anschließen- die Teile nützen nichts. Da dieses Jahr der Maulwurf wie ein wahnsinniger buddelt habe ich in jeden Haufen eine Knoblauch gesteckt-scheinbar mögen sie keine starken Gerüche.
    Die Wühlmaus bekämpfen wir mit Fallen, sie hat schon zu viel (vor allem junge ObstBäume)bei uns kaputt gemacht.
    Liebe Grüße
    Claudia

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    • Auch ein guter Tipp – vielen Dank. Knoblauch würde ich in meiner Hütte auch nicht den ganzen Tag riechen wollen ;-)
      Das mit den Fallen für die Wühlmäuse kommt für mich leider nicht in Frage. Und für Lebendfallen bin ich unter der Woche zu selten im Garten. Mal sehen, vielleicht hilft Sabines Idee mit dem Beifuß ja auch ganz gut :-)
      Liebste Grüße

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